Karotten.
Karotten sind wohl eines der beliebtesten Gemüse überhaupt. Denn sie schmecken süss und können direkt aus der Hand geknabbert werden. Sie lassen sich aber auch im nu zu Salat, Saft, ja sogar zu Kuchen verarbeiten oder passen zu einer Vielzahl an Gerichten. Da Karotten überdies zu den Spitzenreitern der Carotinoidlieferanten zählen, sind sie ausserdem sehr gesund – insbesondere für die Augen. Überschüssiges Carotinoid lagert sich in der Haut ab und wirkt dort als natürlicher Sonnenschutz. Aber Achtung, wenn man sehr viel Rüebli isst, kann man tatsächlich leicht orange davon werden! Karotten – oder Rüebli, wie wir in der Schweiz sagen – gibt es übrigens nicht nur in Orange. Auch in Weiss, Lila, ja fast Schwarz sind sie zu haben.
Rezeptvorschläge
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Saison
Je nach Sorte kann man Karotten ab Juni/ Juli bis in den Herbst hinein ernten. Aufgrund der guten Lagerfähigkeit sind sie aber das ganze Jahr über aus der Schweiz erhältlich.
Herkunft & Geschichte
Es ist nicht ganz klar, wo das Ursprungsgebiet der Karotte liegt. Wilde Karotten kommen in Europa, Vorder- und Zentralasien vor.
Kann man das noch essen?
Karotten bilden schnell einmal schwarze Stellen, vor allem wenn sie in einer Plastikfolie gelagert werden und die Feuchtigkeit nicht entweichen kann. Deshalb Karotten am besten aus dem Plastiksack nehmen, vor allem wenn du mal im Supermarkt einkaufst! Bei den schwarzen Flecken handelt es sich um Chalara, das ist ein Pilz welcher aber gesundheitlich unbedenklich ist. Deshalb die befallene Stelle einfach grosszügig wegschneiden. Wenn die Karotte sehr fest befallen ist, kann sie bitter werden und schmeckt nicht mehr lecker.