Kartoffel.

Die Kartoffel gehört zu den Nachtschattengewächsen (Solanaceae), wie zum Beispiel auch die Aubergine, Tomaten oder Peperoni. Wie viele andere Nachtschattengewächse produziert die Kartoffel Alkaloide (bestimmte Stoffgruppe), welche einen natürlichen Schutz gegen Fäulniserreger, Schädlinge, Fressfeinde und Pilzbefall darstellen. Im Fall der Kartoffel wird das Alkaloid Solanin genannt. 

Rezeptvorschläge

Veganer Kartoffelgratin

Saison

Kartoffeln werden je nach Standort und Sorte von Juni bis Oktober geerntet. Sie können nach der Ernte eingelagert werden und sind dann, sofern der Vorrat bis zur nächsten Ernte reicht, das ganze Jahr erhältlich.

Herkunft & Geschichte

Die Knolle stammt aus Südamerika, genauer aus Peru/ Bolivien. Sie wird dort bereits seit ca. 7’000 kultiviert. Viele verschiedene indigene Völker in Zentral- und Südamerika haben so über 5’000 verschiedene Sorten mit teils sehr unterschiedlichen Eigenschaften gezüchtet.

Kann man das noch essen?

Grüne Stellen kommen zustande, weil sie zu viel Licht ausgesetzt waren, was in trockenen Sommern durch Risse in der Erde passieren kann oder bei der Lagerung durch Lampen. Grünlich verfärbte Stellen zeigen euch, ob eine Kartoffeln Solanin produziert hat. Solanin ist für Menschen giftig. Da sich der Bitterstoff aber hauptsächlich in der Schale ablagert, reicht es, die grünen Stellen grosszügig wegzuschneiden und die Kartoffeln vollständig zu schälen. Danach könnt ihr sie wie gewohnt kochen und bedenkenlos essen.

Sorten

Festkochend

  • Asparges: festkochend, längliche, eignet sich beispielsweise gut für Kartoffelsalate, alte Sorte (Zulassung 1872)

  • Alouette

  • Désirée