Randen.

Die Rande ist ein typisches Lagergemüse und lässt jedes Gericht schön erdig schmecken. Randen gehören zur Familie der Fuchsschwanzgewächsen (Amaranthaceae) und sind eng mit den Zuckerrüben, Krautstiel und Mangold verwandt. Obwohl sie bereits ab ca. August geerntet werden können (je nach Aussaattermin) gilt die Rande als klassisches Wintergemüse, da sie gut eingelagert werden kann. Randen enthält hohe Gehalte an Vitamin B, Kalium, Eisen und Folsäure und ist deshalb sehr gesund. Es gibt sie in verschiedenen Formen und Farben von tiefviolett,gelb, rot-weiss gestreift bis zu weiss. Sie sind sowohl roh als auch gekocht geniessbar. Obwohl sie nur selten im Handel verfügbar sind, könnte man auch die Blätter der Pflanze roh oder gekocht essen. 

Rezeptvorschläge

Saison

Schweizer Randen haben das ganze Jahr Saison. Zwischen November und Mai kommt die Rande aus dem Lager.

Herkunft & Geschichte

Die Pflanze stammt aus dem Mittelmeerraum. Die heute üblichen Kulturformen sind wahrscheinlich in der Antike gezüchtet worden und wurden bereits mit den Römern nach Mitteleuropa gebracht. Wie ihr bestimmt auch schon bemerkt habt, ist Randensaft stark färbend, weshalb es früher als Naturfarbstoff und Färbemittel eingesetzt wurde und auch heute noch in der Lebensmittelindustrie als Naturfarbmittel eingesetzt wird.

Kann man das noch essen?

Teilweise weist das Gemüse Bissspuren von Mäusen auf oder wird mit zunehmender Lagerung etwas weich. Bei Bissspuren kann die entsprechende Stelle grosszügig wegschneiden und dann bedenkenlos essen. Wenn Randen etwas schrumpelig ist, bedeutet das nur, dass sie Feuchtigkeit verloren haben und kann  beispielsweise verkocht in einer Suppe genutzt werden, so dass die weiche Konsistenz nicht mehr so auffällt.

Sorten

Randen sind in rot, gelb oder weiss erhältlich oder eine Mischung davon. Es sind die gleichen Farbvarianten wie beim sehr nah verwandten Mangold. Auch die Form variert je nach Sorte stark.

Sorten im Paket:

  • Chioggia (rot-weiss)

  • Golden (gelb)

  • Vereduna alba (weiss)