Rettich.

Rettich gehört bei vielen nicht zu den beliebtesten Gemüse, weil viele nicht wissen, was man damit anfangen soll. Die Art ist sehr eng mit dem Radieschen verwandt, es handelt sich dabei eigentlich nur um Varietäten der gleichen Art. Rettich wird bereits in der Antike verwendet und war vor allem in Ägypten, Italien und Griechenland beliebt. Sowohl Rettich und Radieschen haben stark an Popularität eingebüsst. Das Radieschen wird wenigstens noch als Dekoration verwendet, während der Rettich oft fast ganz vom Speiseplan verschwunden ist. Die Schärfe des Rettichs hängt von der Konzentration der Senföle ab. Diese wird beeinflusst von Faktoren wie Sorte, Düngung, Bodenart, Licht, Wasser oder Temperatur. Rettich ist gerade im Winter eine wichtige Quelle von Vitamin C und vielen Mineralstoffen und regt den Leberstoffwechsel und die Gallensekretion an. Er ist deswegen auch ein altes Hausmittel gegen Husten, Gallen- und Leberleiden und Gelenkrheumatismus. 

Rezeptvorschläge

Bei uns wir der Rettich vor allem in Salaten gegessen. In Asien wird Rettich jedoch auch gekocht und gedünstet verwendet. Ein schnelles Rezept für einen Salat mit Rettich und Apfel findest du hier. Wenn du mal etwas neues ausprobieren willst, empfehlen wir diese chinesische Version

Saison

Rettich gibt es das ganze Jahr, je nachdem welche Sorte man angepflanzt hat. Es gibt sowohl Frühling- und Sommersorten, wie auch Herbst- und Winter.