Schwarzwurzel.

Das Wurzelgemüse kennen wohl nur wenige Menschen. Die Schwarzwurzel stammt aus dem Mittelmeerraum und wird in Europa erst seit dem 17.Jahrhunder als Gemüse kultiviert. Dieses Wurzelgemüse wird auch “Winterspargel” genannt und schmeckt leicht nussig.  Die Schwarzwurzel ist kalorienarm, enthält viel Kalium, Kalzium, Vitamin E und Folsäure und ist sehr gesund für die Verdauung, da sie auch magenschonende Schleimstoffe enthält. Der Sonnenkönig schwörte im 17.Jahrhundert auf die Wirkung der Wurzel und trug so massgeblich zu deren Verbreitung bei. Der Name kommt von der äusseren Schale, dabei ist das Fruchtfleisch weiss. Zum Zubereiten zieht man am besten Handschuhe und Küchenschürze an, den die Schale ist stark färbend.

Schwarzwurzeln werden am besten wie Karotten oder Kartoffeln kühl und dunkel gelagert. Wenn du sie schon gewaschen hast, schlägst du sie am besten in feuchtes Zeitungspapier oder ein feuchtes Küchenhandtuch ein.

Rezeptvorschläge

Die Schwarzwurzel erst waschen, dann schälen und danach direkt in Zitronenwasser einlegen, um zu vermeiden, dass sie sich verfärbt. Dann wie gewünscht zubereiten, z.B. zuerst weichgaren, anschliessend in einer Pfanne anbraten und zuletzt mit einem Dressing aus Öl, Weissweinessig und Gewürzen übergiessen oder eine Sauce Hollandaise dazu servieren. Man kann die Wurzel aber auch im Ofen backen oder nur anbraten. Wie das genau geht und viele Rezeptideen findest du hier.

Saison

Die Saison der Schwarzwurzel dauert von ungefähr Oktober bis Ende Februar, danach gibt es das Wurzelgemüse teilweise noch aus dem Lager.