Sellerie.
Sellerie ist ein Doldengewächs (Apiaceae) und gibt es in den Kulturformen Knollensellerie, Stangensellerie und Schnittselerie. Schnittsellerie ist allerdings wenig bekannt, es werden die Blätter zum würzen verwendet und zählt deshalb eher zu den Küchenkräutern. Früher wurde Sellerie aufgrund der vielen wertvollen Inhaltsstoffe als Arzneipflanze genutzt. Das Gemüse ist reich an Kalium, Kalzium, Phosphor, Vitamin C,E, Vitamine der B- Gruppe und das Provitamin A. Die geschmacksgebenden ätherischen Öle haben eine blutdrucksenkende Wirkung, wirkt blutreinigend, harntreibend und hustenmildernd.
Viele der wertvollen Inhaltsstoffe wurden leider weggezüchtet, da die geschmacksgebenden Öle vor allem in den gelblichen Flecken eingelagert sind. Im Handel sind jedoch fast nur noch ganz weisse Sorten erhältlich.
Rezeptvorschläge
Sellerie ist ein klassisches Suppengemüse und findet beispielsweise in der Minestrone Verwendung. Es eignet sich allerdings auch gut als Vegi- Schnitzel oder in anderen Kombinationen.
Saison
Geerntet wird Sellerie zwischen August und Anfang November. Durch die guten Lagereigenschaften, ist Sellerie aber den ganzen Winter aus der Schweiz erhältlich.
Herkunft & Geschichte
Wilder Sellerie ist im Mittelmeerraum, Europa, bis hin zur arabischen Halbinsel und Pakistan heimisch. Er wächst ausschliesslich auf salzhaltigen Böden. Bereits im alten Ägypten, im antiken Griechenland und Rom wurde Sellerie als Arzneipflanze verwendet. In der Mythologie war Sellerie eng mit dem Tod verbunden, man glaubte beispielsweise, dass Sellerie vor dem Eingang zum Hades wachse. Erst im 17. Jahrhundert begann man Sellerie auch vermehrt als Gemüse zu nutzen.