Radikal anders.

 
 

Unsere Welt steckt in einer spannenden Phase. Klimakrise, soziale Ungerechtigkeit, Welthunger. Allesamt Probleme, welche wir bereits jetzt und in Zukunft noch verstärkt zu spüren bekommen. Wir können davor nicht flüchten. Um eine zukunftsfähige, sozial nachhaltige und gerechte Gesellschaft aufzubauen, braucht es radikale Veränderung. Wir müssen die Art und Weise, wie wir auf diesem Planeten wirtschaften, produzieren und konsumieren, drastisch überdenken. Noch liegt es bei uns: Wir halten die Zukunft der Menschheit in den Händen. Auch wenn Veränderung oft viel Schmerz mit sich bringt, überwiegt meist die Freude, die Hoffnung und die neue Kraft, welche sie uns schenkt. Veränderung ist nötig, nicht nur weil unsere Lebensweise bereits jetzt grossen Schaden anrichtet, sondern vielmehr weil es um nichts Geringeres als das Leben unserer Kinder und Enkel*innen geht.

Veränderung ist es wert, denn sie gibt uns die Möglichkeit, Dinge anders zu machen, sodass keine anderen Menschen, Tiere oder die Umwelt zu Schaden kommen. Und nicht zuletzt ist unsere Welt in permanenter Veränderung, niemand kann sich ihr entziehen. Hoch lebe die Veränderung. 
Die Landwirtschaft, welche das Überleben aller Menschen sicherstellt, ist getragen von Subventionen. Die Menschen, welche Tag für Tag hart arbeiten, verdienen nicht genug Geld, um gut leben zu können. Mehr als die Hälfte der produzierten Lebensmittel (Obst und Gemüse) werfen wir auf dem Weg vom Acker bis auf den Teller weg, sinnlos. Frei von synthetischen Giften und mineralischen Düngern zu produzieren, ist noch immer keine Normalität. Die Fruchtbarkeit der Böden nimmt ständig ab. Die Biodiversität sinkt dramatisch.
Das System Landwirtschaft muss neu gedacht werden, radikal anders.

solidarisch,
mattia, janina, domi, namila, joh, cele, marc, irene, annika

 
 
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annika, pascal, joh, janina, annik, mattia, domi im 2019

 

grassrooted als Modell.

 

Genossenschaft.

Mit der neu gegründete Genossenschaft möchten wir das Projekt auf ein demokratisches Fundament stellen. Das Konstrukt wird gemeinschaftlich von allen Genossenschafter*innen getragen, welche dieses mitgestalten können. Mit der Genossenschaft wird die rampe5 - Lebensmittelkooperative betrieben und es werden Sammelbestellungen organisiert. Neben dem grossen unbezahlten Engagement von Mitgliedern der Genossenschaft und des Vorstandes, gibt es auch eine Betriebsgruppe, welche einen Lohn für die Arbeit erhält. 

Ein Wandel hin zu einer sozialeren, gerechteren und nachhaltigeren Welt ist in unseren Augen dringend nötig. Wir haben uns mit grassrooted der Landwirtschaft verschrieben, mit allem, was dahinter, aber auch davor steckt. Es geht um die grundlegendste Sache unseres Seins - ohne einen gesunden Boden können keine gesunden Nahrungsmittel kultiviert werden und so werden auch die Menschen nicht gesund sein. Foodwaste ist kein isoliertes Problem, welches so einfach gelöst werden kann, nein, vielmehr müssen wir zu den Wurzeln zurück und dort beginnen, das Problem zu lösen. 

Mit grassrooted haben wir etwas ins Leben gerufen, das zu einem Wertewandel hin zu einer ökologischen und solidarischen Zukunft beitragen sollte. Doch alleine kommen wir nicht weit - sei auch du Teil von unserer Vision und werde Mitglied in der Genossenschaft grassrooted!

GmbH.

Mit der schon etwas länger existierenden GmbH machen wir weiterhin das Gemüseretter*innen Abo.

Um unsere Vision einer Veränderung Wirklichkeit werden zu lassen, muss es möglich sein, Menschen einen Lebensunterhalt zu ermöglichen. Kurz, faire Löhne zu bezahlen. Dies geschieht in unserer heutigen Welt mit Geld. Darum “verdienen” wir als Unternehmen Geld. Unser Ziel ist es, kostendeckend zu sein. Allfällige Gewinne bleiben zu 100% im Unternehmen und werden reinvestiert um noch mehr Impact zu haben. Anders können wir unsere Arbeit nicht in diesem Masse fortführen, wie wir es in der Vergangenheit taten.