Yacon.
Yacon ist ein Wurzelgemüse, dass verwandt mit Topinambur und der Süsskartoffel ist und ursprünglich aus den Anden stammt. Äusserlich gleicht es sehr stark der Süsskartoffel, das Fruchtfleisch ist allerdings weislich. Es war beispielsweise bei den Inka eine wichtige Nahrungsquelle und wird deshalb teilweise Inkaknolle genannt. Sie wurde von den Inkas in bis zu 3300 m.ü.M angebaut. Die Knolle schmeckt süsslich und enthält hauptsächlich viel Wasser. Da Yacon den unverdaulichen Süssstoff Inulin enthält, ist sie geeignet für Diabetiker*innen und trotz der Süsse kalorienarm. Da der Süssstoff unverdaulich ist, gehört er zu den Ballaststoffen und trägt zu einer gesunden Darmflora bei, kann beim Verzehr von grösseren Mengen allerdings auch zu Blähungen führen.
Rezeptvorschläge
Yacon kann sowohl roh gegessen, als auch zu Sirup oder Salat verarbeitet oder bei Ofengemüse und Gemüsewoks beigefügt werden oder einfach angebraten werden wie Bratkartoffeln. Gschnitten wird Yacon allerdings schnell braun, weshalb man es in Zitronenwasser einlegen sollte oder mit Zitrone beträufeln.
Saison
Die Ernte erfolgt im Herbst ab ca. Oktober/ November, kann aber bis im Dezember andauern. Danach ist Yacon gut lagerbar.